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Kameralabor 2010

Im Kameralabor 2010 konnten DoPs verschiedene Kamerasysteme im digitalen und stereoskopischen Dreh an unterschiedlichen Sets testen, ihre Erfahrungen mit Kollegen austauschen, und die Leistungsfähigkeit der Kameras im Anschluss an die Postproduktion direkt begutachten.

Die Veranstalter CinePostproduction, Acht Frankfurt, Pille und Camelot organisierten das aufwendige Kameralabor im Stil der Autorennen der 80er Jahre im Berliner Cart- und Event-Center. Kameraleute konnten so abseits vom hektischen Produktionsalltag mit den verschiedenen Kamerasystemen experimentieren und sie in szenischen Umsetzungen ausgiebig testen -  der Spaßfaktor war garantiert.

Vier verschiedene komplett ausgestattete Sets von den Kameras über die entsprechenden Optiken, Dollys und Schienen, Beleuchtung bis zu Kulissen und Kostümen erwarteten die 25 Kamerafrauen und –männer. Neben der SI2K, Red One, Phantom II und Sony F35 kam ein Stereo-3D Rig mit 2 Sony EX3 und SRW1 zum Einsatz.  

Mit einer SI2K, die flexibel an verschiedene Stellen des Renncarts oder direkt am Helm befestigt werden konnte, wurde ein komplettes Rennen gedreht. In der „Red One-Box“ herrschte hektische Betriebsamkeit bei der Interaktion zwischen Mechaniker und Rennfahrer. Von „HighSpeed“ zu Slow Motion: In der Pokerrunde konnten mit der Phantom II u.a  die „Pokerfaces“ der Spieler mit bis zu 1000 fps genauestens analysiert werden. Parallel wurden an einer weiteren Station Studioaufnahmen mit dem auf einem großen Drehteller montierten Kart vor einem Greenscreen simuliert.

Am zweiten Tag des Kameralabors konnten sich die Teilnehmer schließlich beim Grading in den verschiedenen Lustre-Suiten bei der CinePostproduction ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Kameras machen.



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